Berlin - Beim Deutschen Traber-Derby, das an diesem Sonntag ein letztes Mal für dreijährige Pferde ausgetragen wird, ist ein Niederländer das Maß aller Dinge. Der 38-jährige Robin Bakker könnte zum siebten Mal innerhalb von neun Jahren als Sieger aus dem bedeutendsten deutschen Rennen hervorgehen, das mit rund 235.000 Euro dotiert ist. Solch eine Dominanz hat es in der Geschichte des Traditionsrennens noch nicht gegeben. An Bakkers Favoritenstellung mit dem Hengst Usain Lobell, dessen Mutter Lobell Countess sich bereits in die Siegerliste des Rennens eintragen konnte, gibt es kaum einen Zweifel. 

Mit beeindruckender Leichtigkeit hat er die Vorprüfungen beherrscht, einen seiner hartnäckigsten Gegner, dem ebenfalls in den Niederlanden trainierten Hengst Rob The Bank (Rick Ebbinge) deklassierte er in seinem Vorlauf vor zwei Wochen um Längen. Der vom Berliner Trainer Thorsten Tietz vorbereitete, in bayerischen Stallfarben laufende Days of Thunder meldete sich in seinem Vorlauf unterdessen mit einer Energieleistung zurück. Nachdem Days of Thunder im Buddenbrock-Rennen zuvor gegen Usain Lobell deutlich das Nachsehen hatte, gewann er seinen bereits verloren geglaubten Vorlauf gegen die ebenfalls favorisierte Riet Hazelaar, die mit Dion Tesselaar die einzige Stute in dem zwölfköpfigen Teilnehmerfeld ist.

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