Bad Kleinkirchheim - Die Vergangenheit holt die Spieler des 1. FC Union ein, auch wenn sie über die Zukunft reden. Es ist dieses Pokalspiel in Dortmund, das zwar im Elfmeterschießen verloren ging, dem Team aber zeigte, dass es mithalten kann – sogar mit den ganz Großen. Daraus ziehen sie viel Selbstvertrauen. Während des Trainingslagers, das am Mittwoch zu Ende ging, wurde in den Übungseinheiten und in den Gesprächen deutlich, dass hier eine Mannschaft mit dem Ziel in die neue Saison geht, Unvergessliches zu erreichen. Eine Mannschaft, die an sich glaubt. Ihrem Trainer ist bei den vielen Verweisen auf die eigene Stärke fast schon mulmig zumute.

„Es ist gefährlich, wenn man zu viel Selbstbewusstsein hat und meint, man habe ein großes Spiel geliefert“, sagt Jens Keller. Auch er denkt durchaus mit Stolz an den beeindruckenden Abend im Oktober 2016 zurück. Aber er vergisst nicht die zwei verlorenen Zweitligapartien, die folgten. „Ein gewisses Selbstvertrauen darf man aus so einem Spiel ziehen, aber das muss dann auch abgehakt sein.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.