Dauser nach verpasstem Teamfinale: „Können zufrieden sein“

Turner Lukas Dauser hat das Verpassen des Teamfinales bei der WM in Liverpool nur kurz bedauert.

Trauert dem verpassten Team-Finale nicht lange nach: Lukas Dauser.
Trauert dem verpassten Team-Finale nicht lange nach: Lukas Dauser.Marijan Murat/dpa

Liverpool-Turner Lukas Dauser hat das Verpassen des Teamfinales bei der WM in Liverpool nur kurz bedauert.

„Dass es schwer für uns wird, war uns im Vorfeld bewusst, dennoch haben wir alles gegeben, aber leider war es am Ende ein Fehler zu viel“, schrieb der Olympia-Zweite am Barren bei Instagram und ergänzte: „Nichtsdestotrotz können wir aus Teamsicht zufrieden sein, nachdem wir kurz vor der WM noch zwei krankheitsbedingte Ausfälle im Team hatten und somit das Team neu aufgestellt werden musste.“

Am Montagabend belegte das deutsche Team mit Dauser und dessen Mannschaftskollegen Nils Dunkel, Andreas Toba, Pascal Brendel und Glenn Trebing den neunten Platz. Die Riege von Bundestrainer Valeri Belenki blieb damit nur einen Rang vom Einzug in die Medaillenentscheidung am Mittwoch entfernt. 

Trotzdem reichte es für den 29-jährigen Dauser mit 80,431 Punkten und Rang 18 zum Einzug ins Mehrkampffinale am Freitag. An seinem Paradegerät Barren wurde der Silbermedaillengewinner der Sommerspiele des Vorjahres für seinen Vortrag mit 15,40 Punkten belohnt und greift in der Entscheidung am Sonntag als Dritter der Qualifikation nach Edelmetall. „Da habe ich eine Bombenübung erwischt“, kommentierte der Unterhachinger, der als einziger Deutscher im Wettkampf verblieben ist. Zunächst freute sich Dauser am Dienstag aber auf eine Pause: „Heute stehen Sightseeing und Erholung auf dem Programm.“