Wiedergutmachung. Revanche. Urs Fischer, der Trainer des 1. FC Union Berlin, kann mit solchen Begriffen offensichtlich nicht viel anfangen. Der Schweizer Fußballlehrer wirkte sogar ein wenig genervt, als ein Fernsehreporter am Sonnabendnachmittag nach dem 2:1-Sieg im Ligaspiel bei RB Leipzig von ihm wissen wollte, ob er diesen Erfolg nicht doch lieber am Mittwochabend im Pokal-Halbfinale an gleicher Stelle gegen den gleichen Gegner gefeiert hätte. Da waren die Unioner den ungeliebten „Sachsen“ ja noch in Folge eines Gegentores in der Nachspielzeit mit 1:2 unterlegen. „Klar, hätten wir gern das Pokalfinale erreicht“, sagte Fischer kurz und knapp, schloss mit einem Seufzer, um wenige Minuten später in der Pressekonferenz mit einer schon fast weisen Antwort auf eine ähnliche Frage zu reagieren. Der 56-Jährige sagte: „Ich glaube, es ist gut im Leben, dass man gewisse Dinge nicht zurückdrehen kann.“

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