Unions Christopher Trimmel ist ein Freund des ruhenden Balles.
Foto: Kolbert-Press/Imago Images

Berlin-Köpenick - Der Eckstoß oder Eckball, in England, aber auch in Österreich und der Schweiz „Corner“ genannt, ist neben dem Strafstoß und dem Freistoß die fraglos verfänglichste Übung für einen Fußballspieler. Sieht so einfach aus, birgt allerdings für den Schützen aufgrund der Komplexität der Schussbewegung (samt gern mal eingeschränktem Anlauf) und der Abhängigkeit vom richtigen Mitwirken der Mitspieler eine sehr große Gefahr sich zu blamieren. Zu kurz, zu lang, dann mal gern eine leichte Fangübung für den gegnerischen Torhüter, ach, es ist doch immer der Schütze, der bei einer uneffektiven Ausführung den Zorn der Zuschauer abbekommt – und beim nächsten Mal unter noch größerem Druck samt Ball zur Eckfahne marschiert. Schon Pierre Littbarski wusste: „Wer einen Eckball hinters Tor haut, ist die Oberpfeife, wer trifft, ist reif für die Nationalelf.“

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