Auf den Rängen im Stadion An der Alten Försterei sollen wieder Zuschauer Platz finden - und nicht nur Torwart Andreas Luthe.
Foto: Imago Images

Berlin - In der Debatte um die künftige Austragung von Großveranstaltungen wie Fußballspielen in Zeiten der Pandemie hat sich der 1. FC Union Berlin mit einem selbstentwickelten Konzept zu Wort gemeldet. Die ersten Reaktionen aus der Politik dürften den Hoffnungen der Köpenicker auf die dringend benötigte Unterstützung von den Rängen allerdings einen Dämpfer versetzen.  

Am Dienstag teilte der Verein mit, dass er beim Gesundheitsamt Treptow-Köpenick die Austragung eines Testspiels am 5. September vor 3000 Zuschauern beantragt hat. Diese Partie ist eingebettet in eine Leitidee des Klubs mit dem sperrigen Titel „Der veranstaltungsveranlasste Virustest als Infektionsschutzmaßnahme“. Alle Zuschauer sollen vor den jeweiligen Spielen präventiv auf Covid-19 getestet werden. Im jeweiligen Block des Stadions dürften sich die Fans dann ohne Atemschutzmaske aufhalten. Und die allgemeinen Abstandsregeln wären im Stadion hinfällig. Diese entsprächen nicht „dem Charakter vieler Veranstaltungsformate“, schreiben die Eisernen in einer Vereinsmitteilung.

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