Berlin - Vielleicht ist beim Berlin Marathon noch nie so deutlich geworden wie dieses Mal, was so ein Ereignis für die einen bedeutet und was für die anderen. Dass Marathonlaufen für die Profis vor allem ein Beruf ist, eine Form, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Für die Amateure, so ambitioniert sie auch sein mögen, bedeutet Marathonlaufen eher: Freude, Selbstbestätigung, Ablenkung, Passion. Dieser Eindruck jedenfalls war vielen Gesichtern der 25.000 Läufer aus 139 Ländern zu entnehmen, die sich nach der coronabedingten Absage 2020 an diesem Sonntag wieder durch Berlins Straßen bewegten. Die Profis zeigten eher die ernste, konzentrierte, kämpferische, ja hin und wieder verbissene Grimasse des Marathons. Auf den Gesichtern dahinter war öfter die Befreiung nach dem Verzicht zu erkennen, die Wirkung des Adrenalins, die Glückseligkeit, etwas Vermisstes endlich wieder zu haben. 

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