Urs Fischer ist keiner, der in aller Öffentlichkeit seinen Emotionen freien Lauf lässt, vor laufenden Kameras ins Schwärmen gerät oder laut zu Träumen anfängt. Vom Aufstieg zum Beispiel. Der Trainer des 1. FC Union analysiert lieber still, präzise, durchaus aber mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen, wenn es – wie zuletzt für sein Team – eigentlich gar nicht so übel läuft. Nach vier Spielen in der Liga und einem Pokalduell bei Carl Zeiss Jena haben die Köpenicker noch nicht verloren, stehen auf dem dritten Tabellenplatz und könnten eigentlich richtig zufrieden sein.

Doch genau in dieser Situation zeigt sich, warum der Schweizer so wunderbar nach Köpenick passt. Denn Urs Fischer arbeitet Fußball, ist nicht zufrieden. Ganz und gar nicht. Zufriedenheit ist Stillstand. Zufrieden ist, es im Training auch mal etwas ruhiger angehen zu lassen. Zufrieden ist, einen Gegner wie den MSV Duisburg, der heute um 18.30 Uhr im Stadion an der Alten Försterei aufläuft, auf die leichte Schulter zu nehmen.

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