Berlin - Hermann Winkler ist neuer kommissarischer Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes. Der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) wurde am Donnerstag auf einer außerordentlichen Präsidiumstagung in Rangsdorf bei Berlin gewählt und zum Nachfolger des im November verstorbenen Erwin Bugar berufen. Der 57-Jährige ist damit auch Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Winkler setzte sich bereits im ersten Wahlgang mit 8:3:3 Stimmen gegen NOFV-Schatzmeister Jens Cyrklaff (Brandenburg) und Berlins Fußball-Präsidenten Bernd Schultz durch. Auf einem für 2022 geplanten ordentlichen NOFV-Kongress wird dann ein neuer Präsident von den Delegierten aller sechs Landesverbände gewählt.

Mit Winkler setzte sich der favorisierte Kandidat durch. Er war lange als Staatsminister und Chef der Staatskanzlei in Sachsen sowie später als Abgeordneter des Europa-Parlaments tätig. Der Grimmaer, der als selbstständiger Berater für verschiedene Firmen tätig ist und einen Lehrauftrag an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Mittweida inne hat, fiel in seinem Amt als SFV-Präsident immer wieder auch als Kritiker von DFB-Entscheidungen auf.