Präsident Josep Maria Bartomeu (l.) und Sportdirektor Eric Abidal (r.) präsentieren mit Quique Setíen einen Nachfolger für Trainer Ernesto Valverde.
Foto: Morenatti/dpa

Berlin/Barcelona - Xavi mag nicht! Deutlicher lässt sich die aktuelle Misere des FC Barcelona kaum ausdrücken. Unbedingt wolle er eines Tages den Klub trainieren, bei dem er viele Jahre im Mittelfeld spielte, hat Xavi oft gesagt, doch als ihm der Job nun angeboten wurde, lehnte er ab. Möglich, dass sich der 39-Jährige nach nur einem halben Jahr Trainererfahrung beim katarischen Verein Al-Sadd, wo er bis zum Sommer seine Spielerkarriere ausklingen ließ, noch nicht reif fühlt für diese Aufgabe. Wahrscheinlicher, dass er der augenblicklichen Verfasstheit des FC Barcelona, der Ratlosigkeit des Führungspersonals, dem Präsidenten Josep Maria Bartomeu sowie der Befindlichkeit und Zusammensetzung der Mannschaft nicht traut. Abgesagt hatte auch Ronald Koeman, der sich gute Chancen ausrechnet, mit den Niederlanden Europameister zu werden, was blieb nach dem Rauswurf von Ernesto Valverde, war eine kleine Lösung. Neuer Trainer des FC Barcelona ist Quique Setién, zuletzt tätig bei Betis Sevilla.

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