Berlin - Mike Jäde ist ein Typ, den nichts so leicht umhaut. Knapp 73 Kilo bei 1,74 Metern Körpergröße wiegt der Berliner Profiboxer, das meiste davon scheint Muskelmasse zu sein. Aber Covid-19 versetzte ihm vorläufig den K.o.-Schlag. Fieber, Geschmacksverlust und Gliederschmerzen streckten den 28-Jährigen im April nieder, danach litt er an Atembeschwerden und Konzentrationsmängeln. Doch nun ist Jäde wieder fit genug, um am Samstag im Columbia Theater am Columbiadamm (Eintritt ab 16.30 Uhr, Jädes Kampf gegen 22.30 Uhr, Resttickets an der Abendkasse) den ersten Kampf nach überstandener Infektion zu bestreiten.

„Es ist ein Prüfstein, um zu gucken, ob ich fit bin, ob ich Corona gut überstanden habe“, sagt der Weltmeister des kleinen Verbandes GBC, der im Alltag als Maschinenschlosser bei der S-Bahn arbeitet. Selbstverständlich sei das nicht. „Viele Sportler sind danach eingebrochen“, sagt Jäde. So hätte etwa die Leistung einiger Kampfsportler in der Mixed-Martial-Arts-Liga UFC nachgelassen.

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