Berlin - Die außerordentliche Mitgliederversammlung führte zu keinem außerordentlichen Resultat. In der Frage, wie künftig mit den Eigentumsverhältnissen bei den Fußballklubs der Ersten und Zweiten Bundesliga zu verfahren sei, haben sich die Vertreter der 36 Klubs an diesem Mittwoch ergebnislos vertagt. „Beschlüsse wurden in diesem Zusammenhang nicht gefasst“, hieß es am Nachmittag in einer Pressemitteilung der Deutschen Fußball Liga (DFL).

Bei den Beratungen ging es um die sogenannte 50+1-Regel. Diese ist vom Bundeskartellamt Ende Mai zwar für unbedenklich erklärt worden. Allerdings kritisierten die Wettbewerbshüter die Sonderstellung der Werksklubs Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und TSG 1899 Hoffenheim. Die Stellung von RB Leipzig zog das Kartellamt  nicht explizit in seine Überlegungen mit ein. Doch auch bei den Sachsen steht ein einzelner großer Konzern im Hintergrund. 

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