Berlin - Die pandemische Lage in Tokio spitzt sich zu. Die Inzidenz steigt, dem Gesundheitssystem droht die Überlastung. Die am Dienstag begonnenen Paralympics finden ohne Zuschauer statt. Doch die Krise reicht weit über das Event hinaus. Der Sport für Menschen mit Behinderung könnte um Jahre zurückgeworfen sein. „Wir erleben einen großen Einschnitt“, sagt Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes DBS. „Wir haben im vergangenen Jahr dramatischer verloren als der olympische Sport.“ Vor Corona hatte der DBS mehr als 650.000 Mitglieder, inzwischen sind es 17 Prozent weniger. Vereine, Rehabilitationsgruppen oder Projekte für Gesundheitsprävention waren über Monate geschlossen. Viele Menschen mit Behinderung fühlten sich isoliert und von staatlichen Stellen mitunter vergessen.

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