Berlin - Johannes Golla klang erleichtert und erschöpft zugleich. Während er so über den vorentscheidenden Sieg gegen Slowenien sinnierte, lief in der Berliner Max-Schmeling-Halle im Hintergrund „Money for Nothing“ von den Dire Straits. Der Inhalt des Songs aus den 1980er-Jahren, also Geld fürs Nichtstun zu bekommen, wollte so gar nicht zur Leistung der deutschen Handballnationalmannschaft passen. Die hatte in drei Tagen jede Menge geleistet. Sich am Freitag ein Last-second-Unentschieden gegen Vizeweltmeister Schweden erkämpft, am Sonnabend gegen Slowenien in einen 45-minütigen Rausch und damit zu einem 36:27-Sieg gespielt. Und schlussendlich am Sonntag mit einem 34:26-Erfolg gegen Algerien das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio aus dem Automaten geholt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.