Berlin - Die deutschen Nordischen Kombinierer haben den Titel beim prestigeträchtigen Triple verpasst, aber viel Selbstvertrauen für die Olympischen Winterspiele gesammelt. Vor allem Vinzenz Geiger überzeugte an den drei aufeinanderfolgenden Wettkampftagen in Seefeld mit den Plätzen zwei, eins und vier zum Abschluss am Sonntag. „Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden“, sagte der Oberstdorfer, der in Peking zu den Medaillenhoffnungsträgern zählt. Als „sehr wichtig für das Selbstvertrauen“, bezeichnete Bundestrainer Hermann Weinbuch die Generalprobe für das Ringespektakel im ZDF. „Im Laufen waren wir die ersten zwei Tage überragend. Heute waren wir ein bisschen müde.“

Den Sieg im finalen Skilanglaufrennen über 12,5 Kilometer sicherte sich der Norweger Joergen Graabak vor dem Österreicher Johannes Lamparter und seinem Landsmann Jarl Magnus Riiber. Das letzte Skispringen der Veranstaltung in Österreich war zuvor wegen schlechter Windbedingungen abgesagt worden. Für die Startreihenfolge beim Langlauf wurde daher der sogenannte provisorische Wertungsdurchgang herangezogen, der für die meisten deutschen Kombinierer nicht so gut gelaufen war.

Fünf Tage vor der Eröffnung der Winterspiele schafften es hinter Geiger auch Julian Schmid als Neunter und Terence Weber als Zehnter in die Top-Ten. Triple-Rekordsieger Eric Frenzel wurde Elfter. Das DSV-Team bleibt noch bis Mittwoch in den Alpen und reist dann nach Peking.