Schneller, höher, weiter: Eine Olympiamedaille der Winterspiele in Cortina d'Ampezzo 1956, dem Beginn des Erhebungszeitraums der Studie.
Schneller, höher, weiter: Eine Olympiamedaille der Winterspiele in Cortina d'Ampezzo 1956, dem Beginn des Erhebungszeitraums der Studie.
Foto: Imago Images

Berlin - Deutsche Olympia-Teilnehmer sterben früher als der Durchschnitt der Bevölkerung. Deutsche Olympiasieger sterben früher als Sportler, die bei den Spielen keine Medaillen gewinnen. Unter Olympiateilnehmern haben Frauen eine höhere Überlebenschance als Männer. Das sind Ergebnisse einer Studie, die die Mortalitätsrate aller 6.066 Deutschen bei den Olympischen Spielen 1956 bis 2016 untersucht und ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung setzt. Eine derartige Untersuchung gab es hierzulande noch nicht. Überraschend: Die Sterblichkeitsrate unter Olympiateilnehmern aus dem Westen des Landes ist größer als unter jenen aus dem Osten. Wobei Olympiasieger aus dem Osten wiederum eine deutlich geringere Überlebenswahrscheinlichkeit als westdeutsche Olympiasieger haben.

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