Dreimal konnte die deutsche Nationalmannschaft den Schweizer Torwart Yann Sommer überwinden – zum Sieg reichte das aber nicht.
Foto: Imago Images

Köln - Nirgendwo ist die Bande unter Nationalspielern wohl so eng wie aktuell zwischen jenen aus Deutschland und Schweiz. Wer sich nicht aktuell aus der Bundesliga kennt, ist sich früher anderswo begegnet. Wie bei der Besichtigung der Spielfläche im Kölner Stadion vor der Nations-League-Begegnung der Austausch von Nettigkeiten angesagt, konnten auch hernach irgendwie beide Seiten ihr Gesicht wahren: Die DFB-Auswahl kämpfte sich nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 3:3-(1:2)-Remis gegen die Eidgenossen.

So viele lichte Momente an diesem frischen Herbstabend im Grüngürtel der Domstadt die Offensive bot, so wenig passte in der Defensive zusammen. Irgendwie verstärkt sich der Eindruck, dass die deutsche Mannschaft acht Monate vor der EM im nächsten Sommer noch einer Großbaustelle ähnelt, auf der Baumeister Joachim Löw noch mächtig Arbeit hat. Bereits vor einer Woche hatte es im Testspiel gegen die Türkei dasselbe Resultat gegeben, das eher im Eishockey denn im Fußball verortet wird.

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