Berlin - Die Füchse Berlin haben das erste Spiel nach ihrer Corona-Zwangspause in der Handball-Bundesliga gewonnen. Trotz personell stark geschwächter Mannschaft holten die Berliner am Sonntag gegen den HSV Hamburg einen 34:30 (17:15)-Sieg. Bester Werfer der Füchse war Hans Lindberg mit elf Treffern. 

Ohne zehn Spieler musste Füchse-Trainer Jaron Siewert den Kader durch Spieler der A-Jugend, der zweiten Mannschaft und vom Kooperationspartner vom VfL Potsdam aufstocken. Alleine sieben Profis, darunter Paul Drux, fehlten wegen positiver Corona-Tests. Aber sie zeigten, weshalb Torhüter Dejan Milosavljev vor der Partie gesagt hatte: „Für mich sind die Füchse Berlin ein besonderer Club in Europa mit der besten Nachwuchsabteilung der Welt.“ Er hatte, ebenso wie Kreisläufer Mijajlo Marsenic, gerade seinen Vertrag vorzeitig bis 2027 verlängert. 

Vor 2500 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle begannen sie mit ihren verbliebenen Routiniers und konnten sich in der temporeichen Partie nach fünf Minuten eine 4:3-Führung erspielen. Problematisch war in der Anfangsphase die Chancenverwertung, wobei die Berliner wiederholt an Nationaltorhüter Johannes Bitter scheiterten. Zur Pause lag Berlin mit zwei Treffern vorn. Doch die Füchse zogen im Anschluss erneut davon und brachten den Sieg souverän über die Zeit.