Joshua Kimmich und Serge Gnabry trafen schon in der Nations League auf Weltmeister Frankreich um Paul Pogba.
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BerlinAuslosung kurios! Die deutsche Fußballnationalmannschaft trifft bei der paneuropäischen Europameisterschaft im kommenden Sommer in der Gruppenphase sicher auf den amtierenden Weltmeister Frankreich und den amtierenden Europameister Portugal. Beide Teams spielten 2016 auch das EM-Finale aus.

Der dritte Gegner fällt dem Irrsinn der Gruppenbildung zum Opfer. Denn gleich sieben Play-off-Teams könnten zur sogenannten "Todesgruppe" des DFB-Teams stoßen. Angedacht ist, dass der Sieger des Qualifikationsstranges aus Island, Rumänien, Ungarn und Bulgarien das vierte Team stellt.

Aber: Gewinnt ausgerechnet Rumänien diese Play-off-Gruppe, rücken die als vierte Mannschaft in Gruppe C zu den Niederlanden, der Ukraine und Österreich und in die deutsche Gruppe stößt der Sieger des Play-off-Stranges aus Georgien, Weißrussland, Nordmazedonien und dem Kosovo.

Das deutsche Team trifft am 16. Juni zunächst in München auf Frankreich, vier Tage später am gleichen Ort auf Portugal. 

Die Gruppen im Überblick

Gruppe A: Türkei, Italien, Wales, Schweiz

Gruppe B: Dänemark, Finnland, Belgien, Russland

Gruppe C: Niederlande, Ukraine, Österreich, Georgien/Weißrussland/Nordmazedonien/Kosovo*

Gruppe D: England, Kroatien, Norwegen/Serbien/Schottland/Israel, Tschechien

Gruppe E: Spanien, Schweden, Polen, Bosnien und Herzegowina/Nordirland/Slowakei/Irland

Gruppe F: Island/Rumänien/Bulgarien/Ungarn*, Portugal, Frankreich, Deutschland

* Gewinnen Island, Bulgarien oder Ungarn den Play-off-Pfad, ist die jeweilige Mannschaft definitiv in der Gruppe F. Setzt sich aber Rumänien muss das Team als Co-Gastgeber in die Gruppe C. Dann würde eines dieser Teams in die DFB-Gruppe kommen: Georgien, Nordmazedonien, Kosovo oder Weißrussland.