Berlin - Irgendwas hat Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl falsch gemacht in seinem gerade laufenden Rosenkrieg. Schauen wir einfach mal nach Portugal. Da gab es bei Sporting Braga einen Nachwuchstrainer namens Rúben Amorim, einen ehemaligen Nationalspieler, der nicht lange zuvor seine Karriere als Profi beendet hatte. Als es um Weihnachten 2019 gar nicht gut lief beim Erstligateam, erhielt der unerfahrene Amorim überraschend einen Vertrag als Cheftrainer, darin enthalten eine Ausstiegsklausel über zehn Millionen Euro. Nur drei Monate später, in denen Braga den Ligapokal gewonnen und alle Spitzenteams geschlagen hatte, wollte Sporting Lissabon unbedingt den begabten Mann und zahlte die zehn Millionen. Es war der bis dahin zweitteuerste Einkauf der Klubgeschichte, nur Stürmer Bas Dost hatte mit 11,7 Millionen Euro mehr gekostet, aber kein schlecht angelegtes Geld. Derzeit steht Sporting mit Amorim und großem Vorsprung an der Spitze der portugiesischen Liga.

Bei Rose-Rauswurf wäre die Ablöse weg

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