In der nächsten Pokalrunde: Die BR Volleys nach dem Sieg bei den Netzhoppers.
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BrandenburgEin paar Selfies mit den Fans, ein paar Autogramme, ein bisschen Dehnen, dann war für Benjamin Patch und seine Kollegen der BR Volleys der Nachmittag in Brandenburg, der sie mit einem 3:0 (25:19, 25:22, 25:19)-Sieg bei den Netzhoppers KW-Bestensee ins Viertelfinale des deutschen Volleyball-Pokals brachte, vorüber.

Kurz darauf wurden die Lose für die nächste Runde gezogen. Dort müssen die Berliner nun am 20. November beim Dauerrivalen VfB Friedrichshafen ran, der zuletzt dreimal hintereinander Pokalsieger war.

Vor 850 Zuschauern in Bestensee schafften es die BR Volleys in allen drei Sätzen ihr Spiel aufzuziehen, allerdings hatten die Netzhoppers auch nur zehn Spieler zur Verfügung. Mittelblocker Jonathan Erdmann, der vor wenigen Monaten noch bei der Beachvolleyball-WM in Hamburg am Netz stand, war wegen einer Operation ausgefallen.

Patch wertvollster Spieler

Bei den Berlinern war Trainer Cedric Enard wieder aus Frankreich zurückgekehrt. Er hatte sein Stammpersonal aufgeboten. Zuspieler Sergej Grankin setzte Diagonalangreifer Patch (12 Punkte) und die jeweiligen Mittelblocker (Le Goff, 12 Punkte) immer wieder clever ein. Im zweiten Durchgang verwandelten Patch und seine Kollegen 89 Prozent aller Angriffe nach guter Annahme direkt in einen Punkt. Der Diagonalangreifer aus den USA war es dann auch, der den dritten Matchball der Berliner verwandelte. Netzhoppers-Coach Mirko Culic wählte den 25-Jährigen zum wertvollsten Spieler der BR Volleys.

„Es war ein insgesamt gutes Spiel von uns. Die Netzhoppers haben auch heute wieder gut aufgeschlagen und angegriffen, aber wir hatten so viel positive Energie auf dem Court, die uns fokussiert blieben ließ“, sagte Patch. „Jetzt freuen wir uns auf das Viertelfinale.“