Berlin - Die spannendste Frage wurde in einem anderen Spiel beantwortet. Während sich die Eisbären Berlin, zumindest ab dem zweiten Drittel, einen torreichen Schlagabtausch mit den Augsburger Panther lieferten, war der Ausgang des Spiels der Iserlohn Roosters gegen Ingolstadt von größerer Bedeutung. Als die Mannschaft von Serge Aubin noch gegen eine Niederlage kämpfte, hatte Iserlohn die eigene Aufgabe am Sonntagnachmittag bereits gelöst und sich mit dem 3:0-Sieg zum Play-off-Gegner der Eisbären am Dienstagabend (19.30 Uhr) geschossen. „Ich erwarte ein hartes Spiel, aber mein Team wird bereit dafür sein“, sagte Aubin direkt nach dem Schlusspfiff.

Der Eisbären-Trainer wandelte dabei stimmungstechnisch irgendwo zwischen neutral bis zerknirscht. Das 5:6 nach Shootout, „war nicht das Resultat, das wir wollten“, sagte er. Was er dabei am wenigsten wollte, war das erste Drittel. Mit 0:3 ging das an Augsburg, vor allem defensiv war das nicht die Form, die sich Aubin wünscht. Durch Simon Després und Parker Tuomie kamen die Eisbären auf 2:3 ran, nach 45 Minuten lagen sie aber mit 2:5 zurück. Dank der Treffer von Sebastian Streu, Kris Foucalt und Matt White rettete sich das Team zumindest in die Verlängerung. Auch wenn es nicht zum Sieg reichte, hatte es Serge Aubin gefallen, „wie wir uns in das Spiel zurückgekämpft haben“.