Die Eisbären Berlin reisen mit frischer Energie nach Köln

Nach einem spielfreien Wochenende will der Meister seinen schwachen Saisonstart in der DEL wettmachen. Hoffnung auf eine Aufholjagd bereitet der jüngste Ausw...

ARCHIV - Trainer Serge Aubin von den Eisbären Berlin.  entur GmbH/dpa/Archiv
ARCHIV - Trainer Serge Aubin von den Eisbären Berlin. entur GmbH/dpa/ArchivMatthias Balk/Deutsche Presse-Ag

Berlin-Die Eisbären Berlin gehen nach ihrer kleinen Pause in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit neuer Frische in das Spiel bei den Kölner Haien am Dienstagabend (18.00 Uhr, Magentasport). „Für uns war es ein Wochenende, das wir gebraucht haben“, betonte Coach Serge Aubin am Montag. „Die Jungs mussten sich von dem harten Programm erholen und konnten Energie für Körper und Geist sammeln. Heute beim Training sahen sie schon wieder ein bisschen anders aus.“

Für den deutschen Meister, der derzeit nur auf dem 13. Tabellenplatz steht, geht es nach den Strapazen durch die vielen Spiele im Oktober nun darum, in den drei verbleibenden Ligaspielen vor der Deutschland-Cup-Pause Boden auf die Playoff-Ränge gutzumachen. Verteidiger Eric Mik hofft, dass mit dem jüngsten 5:2 in Bietigheim eine positive Trendwende eingeleitet wurde: „Wir haben das letzte Spiel gewonnen, und jetzt müssen wir den Schwung mitnehmen und darauf aufbauen“, sagte er.

Die Berliner haben aber weiter Steigerungsbedarf in vielen Belangen. „Der Schlüssel ist, jeden Tag etwas besser zu werden. Wenn wir das schaffen, werden wir am Ende der Saison mit unserem Abschneiden zufrieden sein können“, sagte Angreifer Peter Regin. Der 36 Jahre alte Däne räumte ein, dass auch seine bisherigen Leistungen ausbaufähig seien. „Ich muss natürlich noch vieles verbessern“, sagte der Routinier, der im Sommer mit großen Erwartungen in die Hauptstadt gewechselt war, die Abgänge von Blaine Byron und Frans Nielsen auf der so wichtigen Center-Position aber noch nicht kompensieren konnte. „In der Zeit, als wir nicht gewonnen haben, war ich frustriert, weil ich gerne mehr geholfen hätte“, verriet Regin.