Joachim Löw ist kein Freund des engen Terminplans seiner Nationalmannschaft.
imago-images/Sportfoto Rudel

Frankfurt/Köln - Die Sinnfrage, daran erinnert sich Oliver Bierhoff sehr gut, käme eigentlich jedes Jahr im Herbst auf Wiedervorlage. Immer im Oktober, wenn die Saison in den Ligen gerade erst begonnen hat und die besten Fußballprofis zu Länderspielterminen abgestellt werden müssen, werde die Existenzberechtigung der Nationalmannschaft infrage gestellt. Das Gegenargument des für die Nationalteams unter DFB-Obhut verantwortlichen Direktors lautet sodann, sich an „große Turniere mit tollen Mannschaften“ zu erinnern. Dummerweise trat unlängst ausgerechnet Bundestrainer Joachim Löw als schärfster Kritiker auf, der speziell das Freundschaftsspiel gegen die Türkei (Mittwoch 20.45 Uhr/RTL) als überflüssigen Termin bezeichnete, der den Nations-League-Partien in der Ukraine am Sonnabend und drei Tage später gegen die Schweiz (beide 20.45 Uhr/ARD) vorgeschaltet ist. Tenor: Eigentlich würde er viel lieber trainieren als spielen. Drei Länderspiele in sieben Tagen seien zu viel.

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