Berlin - Keine Frage, die Pandemie hat die Unterhaltungsbranche hart getroffen. Keine Live-Auftritte, keine Konzerte und die Kinos sind immer noch geschlossen. Eine Branche des Entertainments hatte Glück im Unglück. Die Fußball-Bundesliga durfte weitermachen. Das Ergebnis ist allerdings eine Katastrophe. Schulden überall, Pokalsieger Borussia Dortmund meldete zuletzt einen Verlust von mehr als 70 Millionen Euro für die abgelaufene Spielzeit.

Das ist auch deshalb unverständlich, weil es öffentliche Unterstützung gab, wo es nur ging. Die Fernsehsender haben weiterhin die Spiele übertragen, obwohl die Stadien leer waren. Die Einschaltquoten waren sehr gut, meldeten „Sportschau“ und Sky. Die Öffentlichkeit hat die Vereine also nicht fallengelassen. Auch in den brenzligen Momenten, als Corona-Fälle bekannt wurden und die Mannschaft von Hertha BSC zwischenzeitlich nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen konnte, gab es kaum Klagen. Selbst Fanausschreitungen vor der Stadien hatten keine Konsequenzen. Kaum jemand stellte die Vorbildfunktion des Sports infrage oder wunderte sich über die Sonderstellung in Zeiten der Einschränkungen.  

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