Berlin - Vielleicht noch mehr als früher, so erzählte Oliver Bierhoff am Montag, sucht der Direktor des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) das Gespräch mit den Menschen außerhalb seines Wirkungsbereichs. Er fragt dann Taxifahrer, Handwerker, aber auch Manager anderer Bereiche, was sie gerade von der deutschen Nationalmannschaft halten. Heraus kommt gerade wenig Gutes. Schließlich überlagern sich zwei Stimmungslagen gefährlich: die allgemeine Freundlosigkeit bedingt durch die Corona-Pandemie und das sich ausweitende Desinteresse an der DFB-Auswahl. „Dass wir derzeit nicht gerade Deutschlands liebstes Kind sind und nicht das Lagerfeuer, das ist einfach Fakt.“ Allzu oft hatten die Fußball-Funktionäre ihren Sport und speziell die Nationalmannschaft als gemeinsamen Ort bezeichnet, an dem sich alle selbst in schlechten Zeiten versammeln, um sich gemeinsam die Hände zu wärmen.

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