Die Nationalmannschaft des Kosovo vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen England im Oktober 2019.
Foto: imago-images/Paul Chesterton

Pristina - Viele Freunde waren tot, sein Haus in Pristina nur noch Schutt und Asche. Wie hunderttausende Landsleute hatte der Fußballer Eroll Salihu den Kosovo verlassen müssen, er spielte in der dritten deutschen Liga in Wilhelmshaven, machte später in Barsinghausen seinen Trainerschein. In den Nachrichten verfolgte er, wie seine Heimat Ende der Neunziger zerstört wurde. 13.000 Menschen starben im Kosovokrieg zwischen der serbisch dominierten Armee Jugoslawiens und der UÇK, der „Befreiungsarmee des Kosovo“. Eroll Salihu sagt: „Wir haben unglaublich gelitten.“

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