Auch in dieser Saison gelten in der Champions League strenge Hygienevorschriften.
Foto: Imago Images

BerlinZumindest die Vermarktungsmaschinerie läuft noch wie vor Corona-Zeiten. Zum Start der Champions League erinnerte die Europäische Fußball-Union (Uefa) auf ihren digitalen Kanälen am Montag daran, dass es genau neun Jahre her ist, dass ein gewisser Robert Lewandowski erstmals in der Königklasse traf. Am 19. Oktober 2011, im Hexenkessel von Olympiakos Piräus, verspielte Borussia Dortmund unter Trainer Jürgen Klopp bei einer 1:3-Pleite die Chancen auf den Achtelfinaleinzug. Das erste von bislang 68 Champions-League-Treffern des polnischen Torgaranten war zwar ein Muster ohne Wert, aber doch ein Meilenstein.

So ähnlich ist auch die Ausgangslage für diese Europapokal-Spielzeit, die wegen der sich verschärfenden Corona-Lage von vielen Unwägbarkeiten begleitet wird. Nie zuvor hat die Uefa für ihr Premiumprodukt einen solchen Ritt auf der Rasierklinge angestellt. Gekickt wird eigentlich jeden Spieltag mit dem Prinzip Hoffnung, dass es irgendwie gutgeht. Dass es fragwürdig ist, wenn ab sofort 80 Vereine – vom FC Porto am Atlantik bis Zenit St. Petersburg an der Ostsee – durch Europa jetten, versteht sich von selbst. Denn schon die Länderspiele haben ja gezeigt, dass nicht alle errichteten Fußball-Blasen wirklich dichthalten.

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