Vor allem Manchester United und Meister FC Liverpool würden von dem Reformpaket profitieren.
Vor allem Manchester United und Meister FC Liverpool würden von dem Reformpaket profitieren.
Foto: imago-images/Action Plus

Manchester -  Manchester United und der FC Liverpool pflegen die größte Rivalität des englischen Fußballs, doch hinter den Kulissen verstehen sich die beiden Klubs bestens, wie gerade ersichtlich wird. Die US-amerikanischen Besitzer des Rekordmeisters und des aktuellen Champions, bei United die Glazer-Familie, bei Liverpool die Fenway Sports Group, stecken hinter einem Paket mit Reformvorschlägen für den von der Corona-Krise geplagten Fußball auf der Insel, das am Wochenende durch den Telegraph enthüllt wurde und seitdem heftige Erschütterungen verursacht. Viele Kommentatoren fühlen sich erinnert an das Jahr 1992, als sich die Elite des englischen Fußballs vom Rest des Betriebs abspaltete und die Premier League gründete, die seitdem bekanntlich zur reichsten und meistkonsumierten Liga der Welt geworden ist. Auch jetzt, beim „Project Big Picture“, wie die Pläne genannt werden, geht es im Kern wieder darum, dass ein paar große Klubs nach mehr Macht streben und am Ende also auch: nach mehr Geld.

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