Berlin - Turnierdirektorin Barbara Rittner sieht immer noch eine Chance für eine Teilnahme von Tennisspielerin Angelique Kerber beim Turnier in Berlin in der kommenden Woche. „Ich wünschte, ich könnte sagen, dass sie auf jeden Fall spielt. Aktuell ist das aber noch offen, sie überlegt noch. Ich halte es jedenfalls nicht für ausgeschlossen, dass Angie Kerber in Berlin aufschlägt“, sagte die deutsche Damen-Chefin der „Märkischen Allgemeinen“ (Donnerstag). Sie sei im ständigen Austausch mit der dreimaligen Grand-Slam-Turnier-Siegerin. „Bis Freitag, 16 Uhr, halte ich eine Wildcard für Angie Kerber zurück. Wenn sie diese Option noch ziehen möchte, würden wir uns alle sehr freuen“, sagte Rittner.

Kerber hatte ihren Verzicht auf die Teilnahme an dem Turnier auf Rasen zuvor öffentlich mit fehlender Wertschätzung begründet. Konkretisieren wollte sie diese mangelnde Wertschätzung nicht. Rittner sagte dazu: „Letztlich gab es im Vorfeld einfach ein Missverständnis, eine Mail, die schlecht formuliert war. Solche Dinge passieren und wir haben das zum Glück ausräumen können. Da ist nichts hängen geblieben.“

Als Vorbereitung auf den Rasen-Klassiker in Wimbledon (27. Juni bis 10. Juli), den Kerber 2018 gewann, wird sie in diesem Jahr ihr eigenes Turnier in Bad Homburg (18. bis 25. Juni) spielen. „Jetzt wird es vor allem darauf ankommen, wie sie das körperlich einschätzt“, sagte Rittner über die Möglichkeit, dass Kerber noch zusätzlich in Berlin antreten könnte. „Drei Turniere in so kurzer Abfolge sind nicht selbstverständlich.“