Die NBA spricht Deutsch. In diesem Moment jedenfalls, weil Dirk Nowitzki es so will. Der Power Forward der Dallas Mavericks setzt sich hinweg über die Regie der nordamerikanischen Basketball-Liga, die für ihr hauseigenes Fernsehen um Englisch in der Pressekonferenz bittet. Daher bekommt die Dolmetscherin in der Arena am Berliner Ostbahnhof mehr zu tun als vermutlich gedacht. Sie sagt zum Beispiel, Nowitzki habe gesagt, er müsse noch viel arbeiten. Seine Beine seien schwer gewesen, was normal sei nach einer Woche Trainingscamp. Die Dolmetscherin übersetzt, Nowitzki habe sein letztes Spiel Ende April bestritten, das war das verlorene Erstrundenduell in den Playoffs gegen Oklahoma. Die Dolmetscherin dolmetscht: Alba, also der Gegner vorhin im Testspiel, habe den Rhythmus der Mavericks gestört, habe sich – mit anderen Worten – gut verkauft im Kampf Favorit gegen Außenseiter. Dirk Nowitzki dankt: „Ich hätte es selbst nicht besser sagen können.“

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