Er klingt verschnupft. Dirk Nowitzki atmet schwer durch die Nase, dann hustet er in ein schwarzes Handtuch, das ihm über der Schulter hängt. Es ist kurz vor 23 Uhr Ortszeit in Downtown Miami und der Star der Dallas Mavericks steht in der Umkleidekabine der Arena, in der sein Team am Abend gegen die Miami Heat verloren hat. In Overtime, der Nachspielzeit. Es war ein Spiel, das ein Unentschieden verdient gehabt hätte, doch das gibt es nicht im amerikanischen Sport. Und so gewann am Ende der amtierende Meister der NBA mit 119:109. Doch die Männer aus Dallas spielten wie lange nicht mehr – hübsch angriffslustig und mannschaftlich geschlossen. Ist das das Verdienst von Dirk Nowitzki, der kürzlich ins Team zurückkehrte nach verletzungsbedingter Abstinenz? Ein lautes Schniefen, dann ist er bereit zum Interview. Seine Erkältung spielt keine Rolle – wichtig ist, wie es den Mavericks jetzt geht.

Herr Nowitzki, 2013 begann für die Mavericks mit einem Sieg und einer Niederlage: Sie gewannen in Washington, nun verloren Sie hier in Miami. Sind Sie heute trotzdem zufrieden, weil Sie fast 30 Minuten spielen konnten und 19 Punkte machten?
Ja, ich glaube, für mich war es das bisher beste Spiel, das ich von den Beinen, von der Kondition her hatte. Es zeigt sich, dass sich die harte Arbeit der vergangenen zwei, drei Wochen gelohnt hat. Ich gehe nach Spielen noch rennen, absolviere Konditionseinheiten; ich habe nach dem Training noch Sachen gemacht, um wieder ein bisschen explosiver zu werden und das hat sich jetzt ausgezahlt. Ich glaube, dass ich bald von Anfang an dabei sein kann …

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