Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Auswärtsspiel in der laufenden Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren. Am Sonntag unterlagen die Hauptstädter beim EHC Red Bull München mit 2:4 (0:1, 2:2, 0:1). Die Tore von Leonhard Pföderl und Austin Ortega reichten den Berlinern trotz einer starken Offensivleistung nicht zum Sieg, weil sie sich zu viele Strafzeiten leisteten, die der Vizemeister zu drei Überzahltoren nutzte.

Pföderl verkürzt

Vor 4280 Zuschauern im Olympia-Eisstadion gingen die Gastgeber in der dritten Minute durch einen Powerplaytreffer von Konrad Abeltshauser in Führung. Die Berliner zeigten sich vom frühen Rückstand keineswegs geschockt und erarbeiteten sich einige gute Chancen, die sie aber nicht verwerten konnten. So bauten die Münchener ihren Vorsprung nach der ersten Pause durch Mark Voakes aus, als sie zum zweiten Mal in Überzahl spielten. Neuzugang Pföderl verkürzte für die Eisbären, ehe Philip Gogulla der dritte Powerplay-Treffer der Hausherren gelang.

Ortega erzielte das erneute Anschlusstor, als zwei Münchener auf der Strafbank saßen, doch kurz nach dem Beginn des Schlussdrittels stellte Yasin Ehliz den alten Abstand wieder her. Die Eisbären konnten danach nicht mehr verhindern, dass die Münchener auch ihr viertes Saisonspiel gewannen und damit die Tabelle anführen. (dpa)