Berlin - Was macht ein Offizier der Grenztruppen, dem pünktlich zur Diensteinführung die Grenze inklusive der zu bewachenden Mauer genommen wird? Er taumelt durch den luftleeren Raum, den die Wende in Berlin hinterlassen hat – und findet ausgerechnet bei früheren Staatsfeinden den gesuchten Halt. Die Staatssicherheit der DDR hielt die Anhänger des 1. FC Union für „negativ dekadent“, also kulturell im Verfall begriffen. Für den verhinderten Maueroffizier Stefan Schützler werden sie in den Neunzigerjahren zur Familie.

Wie ganz unterschiedliche Menschen auf und neben der Tribüne eines Fußballvereins eine „Union fürs Leben“ bilden, erzählt die gleichnamige Dokumentation von Rouven Rech und Frank Pfeiffer, die am Dienstag, den 6. Oktober im RBB zu sehen ist.

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