Dominic Thiem wirkt vor seinem ersten Auftritt in Berlin sehr entspannt.
Foto: Imago Images

Berlin - Die sportlichen Fragen meisterte Dominic Thiem entspannt. In seinem gepolsterten Sessel hatte es sich der Weltranglistendritte am späten Montagvormittag bequem gemacht und antwortete locker auf die Fragen. Als die irgendwann aber noch einmal auf die Adria-Tour umschwenkten, wirkte er in seinen Antworten noch einmal konzentrierter. Der rechte Fuß wippte und der Österreicher überlegte ganz genau, was er über die umstrittene Turnierserie, deren einziges bis zum Ende gespieltes Turnier Thiem Mitte Juni gewonnen hatte, erzählte. „Natürlich war das ein Fehler“, sagte der 26-Jährige, „wir haben da so ein bisschen den Bezug zur Realität verloren." Und deshalb sorgte das Turnier weniger durch den sportlichen Wert, sondern viel mehr durch öffentliche Veranstaltungen mit Kindern, unzureichende Abstände auf den Zuschauerrängen und Partys der Spieler in Belgrad für Schlagzeilen. „Durch diese Euphorie haben wir uns dazu verleiten lassen, diese ganzen Regeln nicht mehr einzuhalten“, sagte Thiem.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.