Die Feier wird wohl kleiner ausfallen, auch wenn Sport-Staatssekretär Christoph Bergner (CDU) gerade erst im Plenum des Bundestages eine präventive Jubiläumsansprache für die Nationale Antidoping-Agentur hielt: „Würdigen Sie die Leistungen der Nada in den letzten zehn Jahren!“, rief er da in Richtung der SPD-Fraktion, die einen Antrag zum Umbau der chronisch unterfinanzierten Agentur eingebracht hatte. Die Nada habe „international eine Vorbildfunktion“.

Streicheleinheiten wie diese werden zum Jahrestag nächste Woche die Ausnahme bleiben. Als gutes Gewissen des Weltsports taugt die Nada nicht. Das war spätestens ersichtlich geworden, als die Weltantidoping-Agentur (Wada) die Bonner Stiftung in der Affäre um die Blutmanipulationen am Erfurter Olympiastützpunkt abwatschte. Auch mitten in die Berliner Plenardebatte platzte wieder eine Nachricht, die das Agieren der Nada in Frage stellt.

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