Es ist eine junge Tradition geworden, dass in Deutschland zwei Mal im Jahr der Kampf gegen Doping reflektiert wird. Das geschieht, wenn die Nationale Antidoping-Agentur ihre magere Erfolgsbilanz mit den Vorjahreszahlen zu legitimieren versucht. Etwas aufrichtiger und kritischer allerdings erfolgt die für den sauberen Sport wichtige Überprüfung bei der Vergabe der Heidi-Krieger-Medaille.

Niemand symbolisiert das besser, als der gestern in der Berliner Heinrich-Böll-Stiftung vom Doping-Opfer-Hilfe-Verein für seine Verdienste im Kampf gegen Doping ausgezeichnete Preisträger: der Heidelberger Zellbiologe Werner Franke, 73. Knapp drei Jahrzehnte lang hat er entscheidend geholfen, den chemischen Sportbetrug zu entlarven. Sein umfangreiches Archiv ist seit einem Vierteljahr in den Räumen der Robert-Havemann-Gesellschaft in Berlin einzusehen.

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