Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kritisiert seine Mannschaft.
Foto: Kirchner-Media/Imago Images

Dortmund - Zumindest Hans-Joachim Watzke ist sein strategisches Geschick nicht abhandengekommen dieser Tage, in denen Borussia Dortmund   orientierungslos durch die Bundesliga taumelt. Statt die Spieler oder den Trainer an den Pranger zu stellen, richtete der Geschäftsführer des BVB die klarsten Worte der Kritik an sich selbst und seine engsten Mitarbeiter in der Klubführung. Die Analyse der sportlichen Schieflage, die am Freitagabend in einer desaströsen ersten Halbzeit gegen den SC Paderborn gipfelte, habe ergeben, „dass wir einen Fehler gemacht haben“, verkündete Watzke auf der Mitgliederversammlung am Sonntagnachmittag. „Wir hätten eine zweite Nummer neun verpflichten müssen“, einen Stürmer, der in der Lage ist, den verletzungsanfälligen Paco Alcácer zu ersetzen. So nahm er einen Teil der bleiernen Last von der gebeutelten Mannschaft und von Lucien Favre, über dessen Nachfolger bereits spekuliert wird.

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