Berlin - Blankes Erstaunen war Erling Haaland ins Gesicht geschrieben. Was wollte dieser komische Kerl von ihm? Er hatte doch bloß gemacht, was er immer tut, so wie andere Leute Blumen gießen, Kekse essen oder die Katze füttern. Er hatte ein Tor geschossen. Und dennoch wollte Stefan Posch gar nicht aufhören, wütend auf ihn einzubrüllen. Als der Norweger schließlich begriff, was den Spieler der TSG Hoffenheim so aufregte, musste er ungläubig lachen. Der Österreicher war sauer, dass die Dortmunder in der 81. Minute, als Hoffenheims Munas Dabbur angeschlagen am Mittelkreis lag, den Ball nicht in Aus gespielt, sondern zum 2:2 ins Tor geschossen hatten.

Nun mögen böse Zungen sagen, dass Fairplay so ziemlich das Letzte sei, was sich der BVB in seiner derzeitigen Situation leisten könne, aber Haaland war auch völlig im Recht, was später sogar Hoffenheims Spieler Sebastian Rudy und Sportdirektor Alexander Rosen einräumten. Nicht nur, weil die Hoffenheimer zunächst selbst weitergespielt hatten, sondern auch, weil es allein Aufgabe des Schiedsrichters ist, das Spiel zu unterbrechen, sofern er die Verletzung als gravierend genug einschätzt.

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