Berlin - Gleich drei Spiele in nur fünf Tagen warten auf Alba Berlin in der Basketball-Bundesliga. Den Auftakt macht am Freitag (19 Uhr) das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Rasta Vechta. Am Sonntag (20.30 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel in Würzburg, am Dienstag (19 Uhr, alle bei Magentasport) dann das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Ludwigsburg.

Alba Berlin peilt Tabellenplatz zwei an

„Das sind wichtige Spiele, um einen guten Rhythmus zu bekommen und die Identität zu bekommen, mit der wir in die Playoffs gehen können“, sagte Kapitän Niels Giffey. Die Berliner biegen nun auf die Zielgerade zu den Playoffs ab. Denn anschließend folgen nur noch zwei weitere Punktspiele. Und darauf liegt auch der Fokus von Alba, um vom zweiten Tabellenplatz in die K.-o.-Runde starten zu können.

Die Bayern-Demontage vom vergangen Sonntag war dafür der erste Schritt. „Das muss man zwar differenziert sehen. Aber das hat uns auf jeden Fall wieder viel Selbstvertrauen gegeben. Das hat geholfen“, sagte Giffey. Zumal es in den vier Spielen zuvor wenig rund lief. „Da hat man schon relativ schnell einige Dinge hinterfragt und ist ein bisschen unsicherer geworden“, gestand Giffey.

Ein Sieg beim Tabellenletzten ist Pflicht

Deswegen fordert der Alba-Kapitän auch mehr Konsequenz im eigenen Spiel. „Wir müssen gucken, dass wir auch bei diesem Stil bleiben, mit dem wir gegen Bayern gespielt haben. Also aggressiv verteidigen, energetisch spielen und die ganze Mannschaft einbinden“, sagte er. Ausrutscher können sich die Berliner nicht mehr erlauben. Ein Sieg beim Schlusslicht Vechta, mit den Ex-Berlinern Dennis Clifford und Jannes Hundt sowie dem dorthin verliehenen Stefan Peno, ist deshalb Pflicht.