Buenos Aires - „Danke, dass du existiert hast. Wir werden dich unser Leben lang vermissen“, waren die ersten Worte, die Argentiniens Präsident Alberto Àngel Fernández an dem traurigen Tag gefunden hat, von dem die argentinische Tageszeitung El Clárin schrieb: „Diego Armando Maradona ist gestorben und die Welt ist nicht mehr dieselbe.“ Der Tod von Diego Maradona, ihrem Pibe de Oro, dem Goldjungen, der es aus dem Armenviertel Villa Fiorito am südlichen Stadtrand von Buenos Aires auf den Fußballthron der Welt geschafft hatte, traf die Argentinier an diesem Novembermittwoch mitten ins Herz. Journalisten weinten vor der Kamera. Anderen fehlten die Worte. Was bleibt zu sagen, wenn einer stirbt, mit dem sich viele Argentinier so verbunden fühlten? Verbundener als mit dem Papst? Den sie mit all ihrer Liebe und voller Pathos auf einen gottähnlichen Sockel hievten? Für den sogar eine Kirche gegründet wurde?

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