Am Tag danach stritten sich erst einmal die Experten. Nicht darum, ob das Comeback von Sebastian Polter ein Traumcomeback war. Darüber, dass der Blondschopf beim 2:0 (0:0) des 1. FC Union gegen Holstein Kiel ein solches nach 208 Tagen verletzungsbedingter Abwesenheit gefeiert hatte, waren sich ohnehin alle einig. Wahlweise wurde von einem Märchen gesprochen oder die viel bemühte Floskel, dass nur der Fußball solche Geschichten schreibt, bemüht.

Doch der Grundsatzstreit bezog sich eher darauf, ob sich der 27-Jährige, neben seinem Fallrückzieher-Treffer in der Nachspielzeit (90.+3), noch einen weiteren Punkt, einen Assist, in der Scorerliste gutschreiben lassen könne. Denn der eigentliche Büchsenöffner, der den Köpenickern den Weg zu den drei Punkten gegen die Kieler öffnete, war Grischa Prömels Treffer zum 1:0 gewesen, den der gebürtige Stuttgarter in der 90. Minute erzielt hatte.

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