Die Athleten am Olympiastützpunkt (OSP) Berlin haben sie einfach Polli genannt. Sie ließen sich von der Leitenden Physiotherapeutin des OSP die Muskeln kneten, Tapes kleben, Reha-Pläne entwerfen. Andrea Pinske, geborene Pollack, „war immer da, wenn wir sie brauchten und sie übernahm Verantwortung für das gesamte Team, als wir sie darum baten“, schreibt der OSP auf seiner Homepage in einem Nachruf. Unter ihrer Führung sei die Physiotherapie nicht nur ein Ort der Regeneration und Therapie gewesen, sondern auch „ein Ort an dem Freude und Leid mit den Sportlerinnen und Sportlern geteilt wurde“. Ein geschützter Raum, einer, in dem gelacht und geweint werden durfte.

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