BerlinAm Montag fliegt Bob Hanning in seiner Funktion als Vizepräsident des Deutschen Handballbundes mit der deutschen Nationalmannschaft zur WM nach Ägypten. Dabei gibt es Zweifel, ob der Gastgeber tatsächlich eine sichere „Blase“ schaffen kann, also die Mannschaften so isolieren kann, dass sich im besten Fall nicht ein Akteur mit Covid-19 infiziert. Im Interview erklärt der 52-Jährige, warum es für seine Sportart so wichtig ist, dass dieses Turnier gespielt wird, und verteidigt darüber hinaus den umstrittenen Weltverbandspräsidenten Hassan Moustafa. 

Ägypten hat dieser Tage mit einer zweiten Corona-Welle zu kämpfen. Ärzte berichten von überfüllten Krankenhäusern, doch auf den Straßen der Großstädte nehmen es die Menschen in Kairo, wie zahlreiche Bilder vermuten lassen, mit Abstand und Maskenpflicht nicht ganz so genau. Und Gesundheitsministerin Hala Zayed räumt ein, dass es weitaus mehr pandemiebedingte Todesopfer geben dürfte als die knapp 8000, die bis dato offiziell gezählt wurden. Herr Hanning, sind Sie immer noch der Meinung, dass die WM 2021 trotz der prekären Lage vor Ort in Ägypten stattfinden soll?

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