Berlin - Wenn sich Trainer nach einer Partie einig sind, deutet das oft auf eine einseitige Partie hin, bei der der Verlierer kaum Argumente hat und als Unterlegener dem Sieger beipflichten muss. TeBe-Trainer Markus Zschiesche und Dynamos Coach Christian Benbennek waren sich hinterher einig. Nicht, weil die Partie einseitig gewesen war. Denn der BFC gewann mit 1:0 (1:0), dem knappsten aller Ergebnisse. Aber der Rasen im Mommsenstadion wurde beidseitig beklagt.

„Ich finde es ganz, ganz schlimm. Für TeBe und für uns, beides Mannschaften, die gerne Fußball spielen. Das war heute unmöglich. So ist es ein intensiver Kick geworden mit all seinen Unzulänglichkeiten“, so Benbennek.

Nach dieser berechtigten Schelte ans Grünflächenamt zurück zum Sport: 1505 Zuschauer sahen einen in der ersten Hälfte überlegenen BFC, der durch Christian Beck mit 1:0 (13.) in Führung ging. Mehr gelang nicht. Mit ein Grund: siehe oben.

„Der Querpass auf Darryl Geurts, da stand schon Tor darauf, man muss nur das Schleifchen dran binden und dann kommt da ein Maulwurf hoch“, verwies Benbennek auf ein Beispiel aus Hälfte eins.

In Halbzeit zwei versuchte TeBe mit Macht das Spiel noch zu retten, drängte Dynamo hinten rein. BFC-Keeper Dmitri Stajila hielt die Weinroten im Rennen. Zschiesche haderte dann auch ein bisschen: „Wenn ich an unsere vier Chancen denke, wo wir keinen machen, dann müssen wir uns die Qualität und die Reife noch erarbeiten. Dynamo hat gezeigt, dass sie eine sehr reife Mannschaft sind. Die haben das super verteidigt.“