Berlin - Es ist jetzt beinahe 30 Jahre her, als der FC Hansa Rostock und Dynamo Dresden die letzte Saison der DDR-Oberliga dominierten und als Meister (Hansa) und Vize (Dynamo) in die Erste Bundesliga eingegliedert wurden. Die Helden von einst hießen etwa Heiko März, Juri Schlünz oder Henri Fuchs bei den Rostockern und bei Dynamo Frank Lieberam, Ralf Minge oder Andreas Wagenhaus. Hansa, unter Trainer Uwe Reinders nach ganz oben gekommen, stieg nach dem ersten Anlauf sofort wieder ab, Dresden hielt sich damals vier Spielzeiten in Serie in der Beletage.

Am Ostersonntag treffen die beiden Klubs und alten Rivalen in Dresden im Spitzenspiel der Dritten Liga aufeinander (Anstoß 14 Uhr). Dynamo führt seit dem 15. Spieltag die Tabelle an (58 Punkte), dicht gefolgt von Hansa und dem FC Ingolstadt (je 57 Punkte). Geschichte könnte sich wiederholen, dieses Mal eine Etage tiefer, denn beinahe im Gleichschritt streben Dresden und Rostock den Aufstieg in die Zweite Liga an. Während Dynamo in den zurückliegenden zehn Jahren meist zweitklassig war (und dreimal in der 3. Liga spielte), hält sich Hansa die neunte Saison in Serie in der Drittklassigkeit auf. Die glorreichen Zeiten, als die Rostocker zwischen 1995 und 2005 eine feste Größe in der Bundesliga waren, sind weit weg. Doch nun herrscht Aufbruchstimmung in beiden Lagern.

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