Berlin - Welcher Fußballspieler im vergangenen Jahrzehnt die meisten Fouls in Europas Topligen auf dem Kerbholz hatte, ist leicht zu erraten. Wer käme nicht auf Arturo Vidal, den vierschrötigen Chilenen, der in Diensten von Bayer Leverkusen, Bayern München, Juventus Turin und FC Barcelona durch die gegnerischen Reihen pflügte? Es folgt mit gebührendem Abstand die halbe damalige Mannschaft von Atlético Madrid, doch interessant ist vor allem die Nummer sechs dieser Rangliste des Schreckens: ein gewisser Robert Lewandowski. Der Pole sorgte am Sonnabend in seinem angestammten Fachgebiet für denkwürdige Momente, als er beim 2:2 der Münchner Bayern gegen den SC Freiburg den 40-Tore-Saisonrekord von Gerd Müller in der Bundesliga egalisierte, ist aber keinesfalls zimperlich, wenn es darum geht, sich den nötigen Freiraum zum Torschuss zu verschaffen.

Auch in dieser Saison ist er wieder gut dabei in der Foulstatistik der Liga. Platz 15 mit 41 Fouls, eines mehr als Gladbachs Abräumer Lars Stindl und nur sechs weniger als Unions Robert Andrich, der Gewinner dieser Kategorie in der vergangenen Spielzeit.

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