Berlin - Karl Geiger musste noch mal links rüber rutschen, runter vom Balken, den er so gut wie kaum ein anderer im Skisprung-Zirkus kennt. Er blieb in der Hocke, den Kopf zwischen den Knien. Er schloss die Augen, dann schaute er kurz hinunter in die leere Arena, in der sonst, wenn kein Corona-Winter ist, 25.000 Menschen tuten, tröten, lärmen und die deutschen Athleten nach unten brüllen. Schon ein paarmal hatte man von ihm, dem Oberstdorfer, der schon als Kind mit großen Augen bei der Tournee an der Schanze stand, erwartet, dass er das Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf gewinnt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.