Mit Herzblut dabeu: Herthas Cheftrainer Ante Covic.
Foto: GEtty Images/Alexandra Beier

Berlin-Charlottenburg - Bleibt er? Muss er gehen? Darf er noch beim Spiel gegen Borussia Dortmund aufgeregt in der Coaching-Zone herumtigern? Wohl nicht. Es geht um Ante Covic. Ganz ehrlich: Ich konnte mir zu Saisonbeginn überhaupt nicht vorstellen, dass ich mich nach dem zwölften Spieltag mit einem Trainerwechsel befassen muss. Das macht keinen Spaß, besonders, wenn man denjenigen Fußballlehrer, um den es geht, seit vielen Jahren kennt und als Menschen schätzen gelernt hat. Über den damals 22-Jährigen konnte ich schon 1997 berichten, als er als Profi mit seinen unorthodoxen Flügelläufen begeisterte. Nach nun sieben Niederlagen und dem desaströsen Auftritt in Augsburg scheint die so junge Karriere als Bundesliga-Coach ein vorläufiges Ende zu finden. Das 0:4 von Augsburg erinnerte mich stark an ähnliche, beinahe klassische Trainer-Entlassungs-Spiele wie das 1:5 bei der TSG Hoffenheim im September 2009 und das 0:5 im Februar 2012 beim VfB Stuttgart. Danach mussten Lucien Favre und Michael Skibbe gehen.

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