BerlinDie Eisbären bleiben im MagentaSport Cup weiter ohne Erfolg. Beim EHC Red Bull München führten die Hauptstädter nach den Niederlagen gegen Schwenningen (1:5) und Mannheim (0:3) zwar lange 2:0, mussten sich nach Verlängerung aber der Mannschaft ihres ehemaligen Trainers Don Jackson mit 2:3 (1:0, 1:0, 0:2, 0:1) geschlagen geben. Nach der Hälfte des Turniers steht somit nur ein Punkt auf dem Konto. „Das ist bitter“, sagt Neuzugang Parker Tuomie bei Magenta, „zwei Drittel haben wir das gut unter Kontrolle, aber dann fehlt uns die Erfahrung.“

Marcel Noebels erzielt Traumtor

Tuomie sorgte für das 1:0 der Eisbären, indem er einen Schuss von Frank Hördler abfälschte (9.). Beim 2:0 zeigte Marcel Noebels mit einem Traumtor, warum er im Frühjahr zum wertvollsten Spieler der DEL gewählt wurde. Erst schob sich der 28-Jährige den Puck bei 4-gegen-4 zwischen den Beinen durch und lupfte die Scheibe dann ohne hinzugucken über Münchens Torwart Kevin Reich (29.).

Im Schlussdrittel sanken den Berlinern dann aber merklich die Kräfte, München machte zunehmend Druck. Keeper Mathias Niederberger, der wieder für Jacob Ingham ins Eisbären-Tor zurückkehrte, musste erst das 1:2 (Chris Bourque/44.) und dann 83 Sekunden vor der Schlusssirene den Ausgleich durch Yannic Seidenberg mit zwei Mann weniger auf dem Eis hinnehmen. In der Verlängerung bescherte Zach Redmond den Eisbären dann die dritte Niederlage im dritten Spiel (62.).